Unterschlupf für Winterschläfer

Schon im Oktober haben die Bewohner unseres Gartens die ersten Probleme mit der Nahrungssuche. In diesem Monat beginnen sie deshalb mit der Vorbereitung auf ihren Winterschlaf. Es gilt ein kuschliges Winternest zu bauen und noch die letzten Insekten zu fangen, um die Fettschicht zu polstern. Wer Winterschläfer unterstützen und auf den Winter vorbereiten will, der macht seinen Garten Winterschläfer-tauglich. Das ideale Winterquartier besteht aus zusammengekehrtem Laub, Holz und Reisig. Zusätzlichen Schutz gegen die Winterkälte bieten Hecken und Erdmulden. Wer gern bastelt kann zusätzlich noch ein Häuschen beziehungsweise eine Art Nistkasten bauen. Besonders Siebenschläfer überwintern gerne in solchen Kästen.

Igel nicht mit ins Haus nehmen

Falls während des Winters doch mal ein Igel an der Oberfläche gesehen wird, sollte nur etwas unternommen werden, wenn das Tier unterernährt oder krank aussieht. Der engagierte Tierliebhaber kann den Igel versorgen und wärmen, sollte ihn dann aber einer Igelstation übergeben. Igel benötigen viel Eiweiß und Fett. Gefüttert werden sollte daher nur Feucht-oder Trockenfutter für Katzen. Von Essensresten und Dosenfutter wird dringend abgeraten! Die enthaltenen Kohlenhydrate sind durchs Insektenfressen unverdaulich für die kleinen Tierchen und daher gefährlich.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf der Internetseite des Naturschutzbund Deutschland e.V. unter http://www.nabu.de.

Bildnachweis: © Harald Lange